Ein Festival finanziert sich nur zu einem gewissen Teil über die Eintrittsgelder. Auch die Einnahmen durch Speisen und Getränke reichen nicht immer aus, um die Kosten auszugleichen. Rettung kommt von Sponsoren, die für etwas Werbefläche und Aufmerksamkeit gerne bereit sind, eine Veranstaltung zu unterstützen.

Welche Arten des Sponsoring gibt es?

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, aber es gibt grob gesagt drei Wege, Sponsoring einzutreiben.

Sponsoren zahlen Geld

Für viele Festivals ist es am einfachsten, wenn ein Sponsor Geld überweist, das man dann frei verwenden kann. Dafür bietet man den Firmen, die helfen wollen. Werbeflächen an. Es ist üblich, dass der Sponsor auf allen Plakaten, Werbefläche und auch Pressemitteilungen sowie Webseiten erwähnt wird. Außerdem kann man den Firmen anbieten, während des Festivals selbst präsent zu sein. Je mehr gegeben wird, umso größer ist das Logo.

Sponsoren geben Sachleistungen

Manche Sponsoren wollen kein Geld geben, können aber mit Sachleistungen dienen. Das sind beispielsweise Transporter und andere Fahrzeuge, die man nutzen kann. Manche Getränkelieferanten geben ein paar Fässer Bier gratis zur Bestellung dazu. Bei kleinen Festivals stellen örtliche Musikstudios Teile der Tonanlage, eine Disco kann sich ums Licht kümmern. Vereine können auch Personal besorgen, das dann den Sicherheitsdienst übernimmt oder bei der Getränke- und Essensausgabe hilft. Auch eine Website kann man von einer örtlichen IT-Firma vielleicht umsonst bekommen und sich die Kosten für den Server sparen.

Sponsoren erlassen Mieten etc.

Eine weitere Form des Sponsoring ist das Erlassen von Gebühren und/oder Mieten. Eine Gemeinde kann die Versammlungshalle für ein Festival zur Verfügung stellen und auf die Miete verzichten. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst können ebenfalls die Gebühren für ihren Dienst erlassen. Auch bei Genehmigungen zeigen sich Ordnungsämter oft verhandlungsbereit, wenn es um die Gebühren geht.

Man kann beim Sponsoring aber auch andere kreative Wege gehen. Manchmal spielen Bands auch ohne Gage, wenn es sich nicht um ein kommerzielles Event handelt. Außerdem kann man mit freiwilligen Helfern viele Personalkosten sparen.